Up-Cycling extrahierter Zähne als Quelle für autologes Knochenersatzmaterial

Extrahierte Zähne werden als klinischer Abfall angesehen und entsorgt, obwohl bekannt ist, dass die chemische Zusammensetzung von Dentin eine hohe Ähnlichkeit mit der des Knochens aufweist. Pathologisch bekannte Phänomene nach Zahnreimplantationen, die durch laterale Wurzelresorptionen den reimplantierten Zahn zur Ankylose in sein umgebendes Knochenfach führen, können durch ein neuartiges Verfahren als kurativer Ansatz in den klinischen Alltag integriert werden.

In der PA muss der Knochenstoffwechsel therapiert werden

dazu ist erforderlich:

  1. Therapie der Entzündung – professionelles perfektes Biofilmmanagement
  2. Therapie der Entzündung – Umstellung des Patienten auf „Effektive Mikroorganismen“ (EM)
  3. Therapie des Bone Remodeling – regelmäßige lokale Kollagenase-Hemmung
  4. Förderung des Knochenaufbaues – Bewegung, Flüssigkeit, Atmung Materialbereitstellung

Mikrobiologische Diagnostik in der Therapie von Parodontalerkrankungen im Alter

Parodontitis und Periimplantitis sind multifaktorielle Erkrankungen, deren Ausbruch und Verlauf, neben weiteren Risikofaktoren, primär durch parodontopathogene Bakterien bestimmt werden. Der Einsatz molekularbiologischer Testverfahren zur Bestimmung der infektionsauslösenden Subgingivalflora ist in der modernen Zahnmedizin weitgehend etabliert und ermöglicht eine gezielte Reduktion der Markerkeime. Welchen Stellenwert die mikrobiologische Diagnostik insbesondere bei der Behandlung und Prävention von Parodontalerkrankungen im Alter hat, beleuchtet der nachfolgende Beitrag.

Sichere Therapie auch bei tiefen Taschen

Bis heute ist eine Vielzahl von Bakterienspezies bekannt, die die Mundhöhle besiedeln. Als parodontalpathogen erden jedoch nur einige wenige Bakterienstämme eingestuft. Diese erschweren jedoch eine schnelle und sichere Behandlung aufgrund von vermehrt auftretenden Resistenzen.